Kirschbaumblüten
Genre: Harry Potter
Pairing: n/a
Wörter: 687
Warnung: n/a

▪ Toilettentüren ▪

Die Türen einer öffentlichen Toilette, jeder kennt sie und jeder hatte bereits das selbe Problem. Sie klemmen, grundsätzlich und jedes Mal im falschen Moment. Meistens liegt das Problem gar nicht beim hineinkommen, nein, viel eher beim wieder verlassen der besagten Kabinen.

Und dieses Phänomen blieb selbst narzisstischen Slytherins nicht vorenthalten. Gerade jene hockten häufig stundenlang auf den schäbigen Klosettes und vegetierten in ihrer Verzweiflung vor sich hin, immer auf die Hilfe eines – im wahrsten Sinne des Wortes- Außenstehenden hoffend.

Nun kam es, an einem unwichtigen Tag irgendwann im Oktober, dass eines dieser Individuen, es ist in der Tat von den grünen Schlangen die Rede, in einem royalblauen Käfig hockte und vergebens auf Rettung wartete.

Doch wie es das Schicksal so wollte, öffnete sich im nächsten Augenblick, ungefähr nach vier verpassten Schulstunden, die Schwingtür gen Korridor und ein fahler Lichtstrahl glitt unter der modrigen Toilettentür hindurch. Gerade in dem Moment, als der nun fast wahnsinnige Slytherin zum Sprechen ansetzen wollte, wurden seine Sinne betäubt.

Ein berauschender Duft zog in vereinzelten Fäden durch sein Innerstes, der markante Geruch eines herben Aftershaves. Flüchtig und doch intensiv, sanft und kraftvoll zugleich. Ja, er war betört von dem zarten Hauch, der seinen Verstand vernebelte. Wie ein sterbender hing er an der zerkratzten Trennwand...

Und dann... war die Atmosphäre dahin. Bei Merlin, wie er Toiletten hasste auf der Jeder jeden Pissen hörte. Zum Teufel mit dem erregenden Gefühl! Wie aus einem Affekt heraus, begann der Inhaftierte an der Tür zu hämmern und dagegen zu treten.

„Irgendwelche... Probleme da drüben?“, drang eine gedämpfte Stimme an sein –nicht- gegen die Tür gepresstes Ohr.

Besser... konnte... es... nicht... werden! Verdammt, wie konnte er auf den faulen Zauber –Haha... Wortspiel- reinfallen? Zum Glück würde niemals auch nur die geringste Person davon erfahren, was diese Narbenvisage in ihm angerichtet hatte.

Die meisten werden jetzt wahrscheinlich desinteressiert zur Seite sehen oder theatralisch Aufseufzen... Nein!

Es handelte sich weder um Emotionen des Glücks oder der, er mochte es gar nicht denken, Liebe?!

Abertausende von Galleonen an denjenigen, der sein Gesicht in diesem Moment abgelichtet hätte. Als würden Maden seine Zunge zerlegen... und nebenbei seine Augen aushöhlen. Wie zur Hölle konnte er das Wort Liebe und den Zustand Potter in einem Vorgang denken? Ihm wurde fast übel, als ihm ein Bild vor Augen kam, das sicher noch mehr Wert gewesen wäre, als bloß sein entsetztes Gesicht...

Erneut war ihm Fortuna nicht hold... Gerade als er den Gedanken eines in geblümtem Bikini tanzenden Snapes zur Abhilfe seiner verwerflichen Gedanken an gewisse, natürlich niemals existierende, Moment mit Potter verdrängte, fragte sich nur noch, was denn nun verwerflicher war, öffnete sich die Tür zu seiner rechten.

„Malfoy? Was bewegt dich dazu mit der Wand zu schmusen?“

... Mhmk... An dieser Stelle beenden wir das Leben von Draco Malfoy.

Hatte dieser Potter denn seinen Verstand verloren? Einfach so die Tür SEINER Kabine zu öffnen? Normalerweise pflegte man hier drinnen alleine zu sein, es sei denn, man hieß Pansy Parkinson und war mal wieder... in Stimmung.

Ich erspare ihnen jegweile Details oder ähnliches...

„Po...“ Er setzte zum sprechen an, bekam jedoch kein Wort über seine zernagte Zunge, als er den nun intensiven Geruch seines Gegenübers vernahm. Im Ernst... So über Trennwände herüber und durch die stickige Luft einer Toilette, war der Duft ja ganz... angeneh... annehmbar, aber so von nächster Nähe?

Potter stank... Und das nicht irgendwie? Hat der Kerl in nem Fass Kölnisch Wasser gebadet? Ja, in diesem Augenblick wünschte Malfoy sich nichts sehnlicher als eine verschlossene Klotür, bloß... um sich die Seele auszukotzen und den wiederwertigen Gestank Potters loszuwerden.

„Bei Salazar... Potter! Ist deine Nase noch abgestumpfter als du selbst? Merkst du eigentlich noch was?“

„Bitte?“

„Du... stinkst! Riechst ekelhaft, duftest wie ein trächtiges Nilpferd! Ha'm wir's?“

„Das heißt, dir gefällt mein neues Parfum nicht? Kein Problem... so nah, wie in diesem Moment werden wir uns hoffentlich nie wieder sein.“

„EBEN! Ich meine, da hast du vollkommen Recht... Ich meine... Ach, fahr zur Hölle Potter!“

Mit diesen letzten, undenkbar intelligenten Worten, verließ Draco Malfoy die Toilette und fragte sich innerlich selbst, weshalb er nicht die paar Meter mehr zur Gemeinschaftsraum eigenen Toilette gegangen war...

© Dwyn (18.11.06)





Genre: Naruto
Pairing: Sasori/Deidara
Wörter: 342
Warnung: Insiderhumor


▪ Christmas Eve ▪

It was an cold winternight in the hide-out of Akatsuki two days before long-awaited Christmas Eve. Long-awaited not by everyone. All except of two members had left the base because at this time of the year the missions accumulated extremely.

While Akasuna no Sasori was totally absorbed in his work, Deidara laid on his bed and mumbled uncommon stuff about the goddamn Christmas evening he wanted to celebrate with no one else than his Danna... maybe just because he was the only one there. But exact this person hated to have to investigate stupid customs.

---

"Danna?"

"What's the matter?!"

"You know... I asked you yeste-"

"I said 'no' yesterday... And I will say it again if it doesn't fit with your damaged mind, brat."

"But it won’t kill you, un!"

"..."

"Tehr... dimwitted blockhead..."

"What did you call me?"

"You’ve heard exactly what I’ve said..."

"But I want you to repeat it!"

"I’ve said... that you are a boring pile of wood!"

"You know that your chance to bring me to bake these goddamn cookies with you had now reached the neutral point... don't you?"

"You’re telling me... there was a chance?"

"Erh- You know what I mean!"

"Aww... Danna wants to bake cookies with me, un!"

"I’d never said that... Stop talking drivel, brat!"

"In a cute little apron... with flour in the face..."

"Stop it..!"

"... and in the hair..."

"Deidara..!"

"... and lots and lots of cookies which look like little red clouds, un."

"Don't get into a state! I won’t bake cookies with you!"

"But it's one of the lovely parts of the christmas time..."

"And we aren't a stupid married couple..!"

"... un!"

"What are you trying to say?"

"You are mean..."

"Part of my job, darling!"

"I'll bake them on my own!"

"Not my problem..."

"And I'll eat them all alone, too!"

"Same words..."

"I won’t give just one to you, un!"

"Fine."

"Fine!"

"..."

"..."

"Why did you want me to... help you?"

"Erh-"

"I'm listening..!"

"We... haven't got a... rolling-pin…"

© Dwyn (17.12.07)

"Düfte sind wie die Seele der Blumen, man kann sie fühlen, selbst im Reich der Schatten."
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